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    Wanderung 3.6 ab Melchsee-Frutt
   
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Route Melchsee-Frutt - Arviböden - Bettenalp - Zigerboden - Heufrutt - Wolfisalp - Unterboden - Schwand - Stöckalp
 
Marschzeit 4 Std. 30 Min.
 
Charakteristik Sehr schöne Wanderung durch verschiedene Alpen. Bergwanderweg
 
Strecke Melchsee-Frutt (1920 m) - Arviböden (1840 m) - Unter Bettenalp (1705 m) - Zigerboden (1720 m) - Heufrutt (1895 m) - Wolfisalp (1941 m) - Unterboden (1455 m) - Schwand ("120"2 m) - Stöckalp (1075 m)
 
Ausrüstung Gute Wanderschuhe und Bekleidung, ausreichende Verpflegung nicht vergessen
 
Literatur Obwaldner Wanderkarte 1:50000
Obwaldner Wanderführer
 
Beschreibung Vom Hotel Kurhaus Frutt geht der Weg erst ein Stück auf dem Natur- und Karstweg bis zum Alpsträsschen, das nach den Arviböden nach Bettenalp führt. Links und rechts vom Strässchen blühen die schönsten Alpenblumen, wobei die blaue Alpenakelei, die so selten ist, besonders hervorsticht. Bitte nicht berühren, sonst geht die seidenzarte Blume ein. Bei den Arviböden kommt das Wasser vom Melchsee aus dem Stollen und wird in Röhren nach Stöckalp geleitet zur Gewinnung von Elektrizität. Bei der Oberen Bettenalphütte gibt es herrliche Alpenmilch und Käse. Da lohnt sich ein Aufenthalt um die herrliche Rundsicht zu geniessen. Dann geht es abwärts zur Unteren Bettenalp. Sehr romantisch ist dann der Übergang zum Laueli. Im Zigerboden trifft man auf eine Landschaft mit Karrenfelder, Zeugen aus der Gletscherzeit. Ein angenehmer Aufstieg über die Alpweide führt zur Wolfisalp dem Höhepunkt dieser Wanderung. Es ist die Gegend, die mit hohen Felswänden umgeben ist. Alles wirkt so romantisch und gewaltig. Gemsen klettern in den Felsbändern und Murmeltiere lassen ihre schrillen Pfiffe ertönen. Da gibt es auch herrliche Alpenmilch als labender und erfrischender Trunk. Der Abstieg hinunter zum Unterboden ist teilweise etwas rauh und ein massiver Wanderschuh leistet da gute Hilfe. Von Unterboden führt dann der Weg am Berghäuschen vorbei abwärts über Kuhweiden zur Alp Schwand und zur Stöckalp. Dieses Teilstück ist etwas harmloser. Wenn man unten ist, hat man doch etwas müde Beine. Ob den vielen Erlebnissen vergisst man dieses bald und freut sich noch lange nach der vollbrachten Leistung. In den Bergen braucht es immer etwas mehr Kraft und Ausdauer, aber gerade das ist gesundheitsfördernd für Geist und Körper.
 
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